Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind …

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind …


# Allgemeines - St. Cäcilia
Veröffentlicht am Mittwoch, 9. September 2020, 20:42 Uhr

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind …

Da kann St. Cäcilia auch unter Corona – Bedingungen ein Fest feiern!


Seit einigen Monaten bremst die Corona – Pandemie so manches wichtige Ereignis in unserem Gemeindeleben und so manches gesellige Beisammensein aus. Doch St. Cäcilia hat einiges zu feiern in diesem Jahr und so wollte sich der Pfarrgemeinderat die Gelegenheit der wunderbaren Herbsttage nicht entgehen lassen und plante flugs ein Fest unter freiem Himmel. Auf dem Pfadfindergelände unseres Stammes Impeesa ist das Einhalten der Abstandsregeln ja kein Problem, aber all die anderen Hygienemaßnahmen? Ja, da kann man schon ins Grübeln geraten! Doch eine rührige Arbeitsgruppe aus den Reihen des PGR fasste sich ein Herz: Dr. Sibylle Bernhard, Karin Buchholz und Thomas Barnack setzten sich mit dem Regelwerk für öffentliche Veranstaltungen auseinander und entwickelten ein Festkonzept, dass allen Ansprüchengerecht werden konnte und zugleich Raum für Freude, Geselligkeit und Begegnung ermöglichte.

Schon während der Heiligen Messe am großen Pfadfinderkreuz kam der heimliche Ehrengast des Festes zur Geltung: Unsere liebe Schwester M. Ute hat schon im März diesen Jahres ihr Jubiläum der Goldenen Profess begangen – ganz allein, still, corona – beschränkt. Ein wenig wollte St. Cäcilia sie nun feiern, mit ihr feiern und ihr die Zuneigung und Wertschätzung erweisen, die sie sich durch ihre Persönlichkeit und ihr Wirken erworben hat. Im Beisein unserer „Michendorfer Schwestern“ vom Arenberg – ja, Schwester M. Waltrudis, Schwester M. Theresita und Schwester M. Elisabeth waren zu Besuch! – in großer Schwesternrunde also hörte Schwester M. Ute die kleine Laudatio von Pfarrer Karlson, empfing die Kommunion in beiderlei Gestalt und bekam im Anschluss einige kleine Gaben überreicht. Strahlende Gesichter bei den Schwestern künden von der Mitfreude! Und gleich im Anschluss an die Heilige Messe wurden unsere Schwestern dann in Gespräche verwickelt, denn die Freude über den Besuch in der Heimat Michendorf war bei allen wirklich groß.

Draußen – das bedeutet auch: Singen ist erlaubt, wenn denn nur die Abstände gewahrt sind. Und so wurde unter der musikalischen Begleitung von Christian Thon und Christiane Gericke und dem Gesang von Kordula Döring aus vollem Herzen gesungen – während der Messe und auch im Anschluss! Denn das Singen hat wahrlich sehr gefehlt in den letzten Monaten.

Und während die Gäste ihre mitgebrachten Speisen verzehrten und sich in Gespräche vertieften, nutzten die Kinder und Jugendlichen die einmalige Chance, selber Kirchenfenster zu gestalten: mit der fachkundigen Unterstützung von Roswitha Poley, Susanne Rose und Sabine Barnack konnten sie ihre Kreativität ausleben und Fensterbilder für unseren derzeitigen Gottesdienstraum schaffen.


Highlights waren natürlich die beiden Banner, die unsere Fenster aus der Josefskapelle nachbilden. Unter dem Leitwort „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, darf man sich heimisch fühlen!“ holt Thomas Barnack ein Stück unserer geliebten Kapelle, unserer Heimat in unser derzeitiges Heim. Mit ihren Fingerabdrücken malten die anwesenden Gemeindemitglieder die Motive aus, nun schmücken die Banner unseren Gemeindesaal.



Für dieses gelungene Fest gebührt allen Organisator*innen und Mitwirkenden ein großes Dankeschön – und wir dürfen gewiss sein: auch wenn Corona noch eine Weile mitredet, St. Cäcilia wird sich auch für eine gelingende Adventszeit etwas einfallen lassen.

Text: Imina Schopper

Fotos: Christian Poley, Thomas Barnack