ST. PETER UND PAUL

Katholische Kirchengemeinde Potsdam

Die Jugend von St. Peter und Paul
Wir treffen uns normalerweise freitags um 19:30 Uhr im Jugendkeller, also im Keller des Pfarrhauses, Eingang Gutenbergstraße und lassen die Woche gemütlich zusammen ausklingen.
Wir wünschen allen schöne und ereignisreiche Ferien, in denen ihr die anstrengende Schulzeit für einige Woche vergessen könnt. Besonders gratulieren wir allen "Abgängern" und wünschen alles Gelingen untere Gottes Segen für eure Pläne und Träume. (In den Ferien treffen wir uns nicht.)
Bei Fragen zu Terminen und Anregungen könnt ihr uns über  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  erreichen.
     
Bericht von Clara aus Namibia (vom Dezember 2015)

"Die Hälfte meines Freiwilligendienstes in NAMIBIA ist bereits um. Die Zeit vergeht ziemlich schnell und es ist auch schon einiges geschehen.

Die meiste Zeit verbringe ich allerdings in der Schule, na klar, deswegen bin ich ja hier:
Meine Hauptaufgabe ist als Assistenz-Lehrer im Unterricht zu helfen. Ich übernehme einzelne Aufgaben im Unterricht und halte auch eigene Stunden ab.

CM-1-2016So übe ich mit der 3. Klasse das Lesen oder zeige in der 6. Klasse im Hauswirtschaftsunterricht, wie man verschiedene Armbänder knüpft. Mit den Schülern der Vorschule male und bastele ich im Kunstunterricht oder mache Sportunterricht und lasse die Kinder hin und her rennen, was ihnen sehr viel Freude bereitet. Dabei gibt es allerdings ein Problem mit der Kommunikation. Die Kinder sprechen nur die Sprache der Klicklaute (Nama und Damara) oder Afrikaans. Letzteres lerne ich fleißig und kann mich nun auch schon mit den Kleinen unterhalten. Ich verstehe inzwischen Afrikaans, nur beim Sprechen fehlen manchmal ein paar Wörter. Doch zum Verständigen reicht es allemal! Dies ist auch bei den Älteren (5./6. Klasse) sehr sinnvoll, wo ich die meiste Zeit im Englischunterricht bin. Einige Kinder hören, wenn ich sie auf Englisch ermahne, um sie zur Ruhe zu bekommen, nicht auf mich. Doch bei einer Aufforderung auf Afrikaans: „Bly stil" (Seid leise!), sind alle still. Was vermutlich eher daran liegt, dass sie jedes Mal aufs Neue erstaunt sind, dass ich diese Sprache kann - egal wie oft ich das schon gesagt habe.
CM-2-2016
Während ich im vergangenen Trimester den Unterricht mal alleine übernahm und mal einzelne Aspekte mit ihnen geübt habe, so will ich mich dieses Jahr speziell den Leistungsschwächeren zuwenden. Denn bei einer Klasse von etwa 35 Kindern, die alle Fragen haben, kann ich mich selbstverständlich nicht allen zu wenden. Und so gehen jene verloren, die die Hilfe wirklich nötig haben. Sogar in der fünften Klasse habe ich einige Schüler, die immer noch nicht, oder nur teilweise, lesen können. So werden natürlich die Aufgaben nicht verstanden und einfach nichts bearbeitet. Und genau mit ihnen möchte ich denselben Stoff des Unterrichtes in einer kleinen Gruppe bearbeiten und ihnen genau erklären.
Denn dies ist genauso eine Aufgabe, die kein extra Lehrer übernehmen kann, für so etwas sind wir Freiwilligen - bin ich - nach Namibia gekommen.

Am Nachmittag findet dann zusätzlich noch ein Learning Support statt. Dort bringe ich den kleineren Kindern das Lesen bei. Denn ebenso wie in den höheren Klassen, sind hier viel zu viele Kinder in einer Klasse, so dass sich der Lehrer nicht auf alle fixieren kann. Und was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Für einen 6. Klässler ist das natürlich viel schwieriger als in der ersten oder zweiten Klasse. Und nicht immer sind Freiwillige da, die zusätzlich zum normalen Unterricht, den Kindern Lesen (oder anderes) beibringen können."

Weitere Berichte gibt es noch auf dem Blog: www.yesbo.de/clarainnamibia "
 


 

Ein Jahr in Namibia

Die Hälfte meines Freiwilligendienstes in NAMIBIA ist bereits um.
Die Zeit vergeht ziemlich schnell und es ist auch schon einiges geschehen.

Die meiste Zeit verbringe ich allerdings in der Schule, na klar, deswegen bin ich ja hier:
Meine Hauptaufgabe ist als Assistenz-Lehrer im Unterricht zu helfen.
Ich übernehme einzelne Aufgaben im Unterricht und halte auch eigene Stunden ab.
So übe ich mit der 3. Klasse das Lesen oder zeige in der 6. Klasse im Hauswirtschaftsunterricht, wie man verschiedene Armbänder knüpft. Mit den Schülern der Vorschule male und bastele ich im Kunstunterricht oder mache Sportunterricht und lasse die Kinder hin und her rennen, was ihnen sehr viel Freude bereitet. Dabei gibt es allerdings ein Problem mit der Kommunikation. Die Kinder sprechen nur die Sprache der Klicklaute (Nama und Damara) oder Afrikaans. Letzteres lerne ich fleißig und kann mich nun auch schon mit den Kleinen unterhalten. Ich verstehe inzwischen Afrikaans, nur beim Sprechen fehlen manchmal ein paar Wörter. Doch zum Verständigen reicht es allemal! Dies ist auch bei den Älteren (5./6. Klasse)
sehr sinnvoll, wo ich die meiste Zeit im Englischunterricht bin. Einige Kinder hören, wenn ich sie auf Englisch ermahne, um sie zur Ruhe zu bekommen, nicht auf mich. Doch bei einer Aufforderung auf Afrikaans: „Bly stil“ (Seid leise!), sind alle still. Was vermutlich eher daran liegt, dass sie jedes Mal aufs Neue erstaunt sind, dass ich diese Sprache kann - egal wie oft ich das schon gesagt habe. Während ich im vergangenen Trimester den Unterricht mal alleine übernahm und mal einzelne Aspekte mit ihnen geübt habe, so will ich mich dieses Jahr speziell den Leistungsschwächeren zuwenden. Denn bei einer Klasse von etwa 35 Kindern, die alle Fragen haben, kann ich mich selbstverständlich nicht allen zu wenden. Und so gehen jene verloren, die die Hilfe wirklich nötig haben. Sogar in der fünften Klasse habe ich einige Schüler, die immer noch nicht, oder nur teilweise, lesen können. So werden natürlich die Aufgaben nicht verstanden und einfach nichts bearbeitet. Und genau mit ihnen möchte ich denselben Stoff des Unterrichtes in einer kleinen Gruppe bearbeiten und ihnen genau erklären.
Denn dies ist genauso eine Aufgabe, die kein extra Lehrer übernehmen kann, für so etwas sind wir Freiwilligen - bin ich - nach Namibia gekommen.

Am Nachmittag findet dann zusätzlich noch ein Learning Support statt. Dort bringe ich den kleineren Kindern das Lesen bei. Denn ebenso wie in den höheren Klassen, sind hier viel zu viele Kinder in einer Klasse, so dass sich der Lehrer nicht auf alle fixieren kann. Und was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Für einen 6. Klässler ist das natürlich viel schwieriger als in der ersten oder zweiten Klasse. Und nicht immer sind Freiwillige da, die zusätzlich zum normalen Unterricht, den Kindern Lesen (oder anderes) beibringen können.

Wenn ihr Interesse an etwas habt, oder einfach so, schreibt mir doch eine Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Weitere Berichte gibt es noch auf meinem Blog: www.yesbo.de/clarainnamibia

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