ST. PETER UND PAUL

Katholische Kirchengemeinde Potsdam

Ham' se noch wat frei?

Der evangelische Kirchentag rückt näher! Über Christi Himmelfahrt vom 24.5. bis 28.05.17 werden zu dieser Großveranstaltung im Reformationsjahr rund 140.000 Besucherinnen und Besucher in Berlin, Potsdam und Wittenberg erwartet. Unser Erzbischof Heiner Koch sieht darin eine gute Gelegenheit, ökumenische Verbundenheit auszudrücken. (Siehe auch Brief unten)

Zu einem gelungenen Kirchentag gehört auch ein gemütlicher Schlafplatz für die Nacht. Die Mehrzahl der Gäste wird in Gemeinschaftsquartieren in Schulen untergebracht. Doch nicht jeder kann die Nacht auf einer Isomatte verbringen. Manche Gäste benötigen wegen ihres Alters, als Mitwirkende oder als Familie mit Kindern eine etwas komfortablere und ruhigere Übernachtungsmöglichkeit.

Ham´se noch wat frei?Deshalb bitten die Organisatoren auch Sie: Öffnen Sie Ihre Türen und schenken Sie einer Kirchentagsbesucherin oder einem Kirchentagsbesucher einen Platz zum Schlafen! Gesucht werden Betten, Liegen oder Couches, ein Gästezimmer ist nicht nötig. Die Gäste freuen sich über ein Frühstück morgens und sind tagsüber auf dem Kirchentag unterwegs. Erinnern Sie sich noch an den Katholikentag 1990 in Berlin oder an den ökumenischen Kirchentag im Jahr 2003 und an das Taize-Treffen über Silvester 2011? Haben Sie damals schon Gäste aufgenommen? Oder wollen Sie erstmalig Gastgeber sein?
Geben Sie Ihr Angebot auf der Internet-Seite des Kirchentags ein Privatquartier melden oder wählen Sie die „Schlummer-Nummer“ des Kirchentags 030 – 400 339 200.

Es fehlen noch ungefähr ein Drittel der benötigten Betten, melden Sie sich also möglichst  bis Ostern!

Ganz im Sinne der Losung „Du siehst mich“ (Gen 16,13) ist die Gastgeberschaft eine Chance für Begegnungen. Sie können neue Menschen kennenlernen und ermöglichen ihnen die Teilnahme am Kirchentag. Natürlich sind auch Sie eingeladen, selbst teilzunehmen. Das Programm ist im Internet abrufbar.  > Programm
Auch in Potsdam gibt es viele Veranstaltungen und für Gottesdienste und Gebete benötigt man keine Eintrittskarte.

Im Bemühen um die Einheit unter den christlichen Konfessionen
 Brief von Dr. Heiner Koch, Erzbischof von Berlin

Liebe Schwestern und Brüder,
der 100. Deutsche Katholikentag liegt gerade hinter uns. Unter dem Leitwort "Seht, da ist der Mensch" (Johannes 19,5) haben sich in Leipzig Neugierige und Suchende, Christinnen und Nicht-Christen, Katholiken und Protestantinnen zusammengefunden und gemeinsam gebetet, diskutiert, gefeiert. Ich bin, wie viele von uns, noch erfüllt von den Erfahrungen, die wir gemeinsam gemacht haben. Vom 24. bis 28. Mai 2017 wird der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag Berlin - Wittenberg stattfinden. Mit der Losung "Du siehst mich" (l. Mose 16,13) wird auch bei diesem Kirchentag das Sehen und Hinschauen richtungsweisend sein. Vielen ist der Ökumenische Kirchentag 2003 noch in guter Erinnerung und auch, wie nachhaltig positiv er in Gemeinden und in der kirchliche Landschaft gewirkt hat. Seit Jahren pflegen wir die Ökumenischen Freundschaften und begegnen uns immer wieder in Gesprächen, in Gottesdiensten und im gemeinsamen Auftreten als Christinnen und Christen in dieser Stadt und Region.
2017 wird die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) Gastgeberin des Kirchentages sein. Wir sind nicht nur eingeladen, als Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unseren evangelischen Glaubensgeschwistern dieses Fest des Glaubens zu feiern und uns in den verschiedenen Mitwirkungsbereichen beim Kirchentag zu beteiligen (Bewerbung bis 15. September 2016 über www.kirchentag.de/mitwirken). Die EKBO lädt uns auch ein, ihre Gastgeberschaft mit wahrzunehmen und sie bittet uns um Unterstützung - bei Gute-Nacht-Cafés, Tagzeitengebeten, der Betreuung von Gemeinschaftsquartieren, dem Abend der Begegnung (auch hierzu mehr Infos auf www.kirchentag.de/mitwirken).

Jede Kirchengemeinde der EKBO in Berlin und Potsdam hat eine Gemeindebeauftragte bzw. einen Gemeindebeauftragten bestimmt. Diese haben den Überblick über die Kirchentagsaktivitäten innerhalb einer Gemeinde und koordinieren die Aufgaben, die die evangelischen Gemeinden im Rahmen der Gastgeberschaft zu übernehmen haben.

Ich bitte Sie: Gehen Sie auf Ihre evangelischen Nachbargemeinden zu. Nehmen Sie ab jetzt vor Ort Kontakt zu den Gemeindebeauftragten auf. Bieten Sie Ihre Unterstützung an in den verschiedenen Bereichen.
Lassen Sie uns mit der EKBO zusammen gute Gastgeber sein (Römer 12,13). Ich hoffe, dass auf diese Weise viele gute ökumenische Beziehungen vor Ort entstehen und bestehende Partnerschaften gestärkt werden. Schon jetzt möchte ich Ihnen herzlich für Ihren Beitrag danken.

Für weitere Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des Kirchentages in Berlin (Telefon: 030/400339-0, E-Mail) oder die Beauftragten der EKBO für den Kirchentag, Arlett Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Clemens W. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, gerne zur Verfügung.

Ich grüße Sie - auch im Namen von Markus Droge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, und Ellen Ueberschär, der Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages - herzlich und in der Hoffnung, dass wir gemeinsam, als Gäste und Gastgeber, in Berlin 2017 gesegnete und erfüllte Tage erleben, Ihr Dr. Heiner Koch, Erzbischof von Berlin

 

 DEKT36 Plakat Variante 02 A3

 

 

 

Ökologiekreis

Der Ökumenische Ökologiekreis im Kirchenkreis Potsdam (kurz Ökokreis) ist aus dem Prozess "Ökologie und Gerechtigkeit - Lokale Agenda 21 im Kirchenkreis Potsdam" im Jahr 2002 entstanden.
Er möchte ökologische Ideen sammeln und in die Gemeinden einbringen, Umweltprojekte publik machen und zur Nachahmung anregen. Der Ökokreis ist Ansprechpartner für Fragen zum Kirchenstrom (Flyer) und zur Verwendung des Ökofonds. Derzeit arbeiten vier Mitglieder des Ökokreises in der befristeten Arbeitsgruppe Umwelt (kurz AGU) des Kirchenkreises Potsdam mit. Aus dieser Arbeitsgruppe heraus entstand ein Vertrag mit einem regionalen Bürolieferanten zur Beschaffung ökologischer Büromaterialien (Flyer) sowie ökofairem Kaffee und Tee.
Die Mitglieder des Ökokreises treffen sich etwa alle zwei Monate. Das Zusammensein findet abwechselnd in den Wohnungen der aktiv Beteiligten statt. Die derzeit aktiven Mitglieder des Ökokreises sind Joachim Briesemann, Adolf Kaschube, Dr. Jost Kremmler, Dr. Konrad Elmer-Herzig, der Vorsitzende Werner Lehmphul und sein Stellvertreter Georg Jatzwauk (Vertreter der katholischen Gemeinde St. Peter & Paul):
Termine, Kontakt und Bezug der Formulare per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - von Georg Jatzwauk