ST. PETER UND PAUL

Katholische Kirchengemeinde Potsdam

Die Entscheidung ist gefallen: Hedwigs-Kathedrale wird umgebaut

Im Hirtenwort zu Allerheiligen 2016 begründete Erzbischof Dr. Heiner Koch seine Entscheidung für den Umbau der St. Hedwigs-Kathedrale und die Umsetzung des Siegerentwurfs (siehe Foto) > Hirtenwort nachlesen

„60 Millionen Euro soll das Projekt insgesamt kosten. In der Summe enthalten ist auch der Umbau des benachbarten Bernhard-Lichtenberg-Hauses und eine neue unterirdische Sakristei unter der Hoffläche zwischen den beiden Gebäuden. Probleme bei der Gründung dieses neuen Kellergeschosses erwartet Architekt Peter Sichau nicht. Man habe den Baugrund flächendeckend untersucht. Koch will die geplanten Kosten nicht überschreiten und erinnerte an die zurückliegende Finanzkrise des Erzbistums: "Ein solches Drama wie vor zehn Jahren darf sich nicht wiederholen." Auch Seelsorge und Caritas würden auf keinen Fall beschnitten, um sich den neuen Kirchenraum leisten zu können. 20 Millionen Euro habe man in den vergangenen Jahren bereits für die Sanierung zurückgelegt. Weitere 20 Millionen Euro sollen die anderen Diözesen zur Sanierung beitragen – teils als Umlage aller deutschen Bistümer, teils als Spende "reicherer Diözesen". "Wir können ein solches Großprojekt nicht alleine stemmen", begründete Koch. Gleichzeitig erinnerte er aber auch daran, dass die Hedwigskathedrale als Bischofskirche der Bundeshauptstadt Bedeutung für ganz Deutschland habe. Die restlichen 20 Millionen will Koch bei Spendern und Sponsoren einwerben. Eine Summe, die er als realistisch einschätzt..." > weiterlesen auf katholisch.de

 

Streit über Umbaupläne des Innenraums der St. Hedwigs-Kathedrale   

2013 schrieb Weihbischof Dr. Matthias Heinrich zum Namenstag der Hl. Hedwig „Wenn wir uns jetzt daran machen, die Hedwigs-Kathedrale innen zu sanieren, dann wollen wir uns ganz am Vorbild der Heiligen Hedwig orientieren: Ein Gotteshaus, ein Haus für Gott können und wollen wir nicht verfallen lassen, als den Ort für das Lob Gottes werden wir die Kathedrale würdig erhalten und bewahren, aber unsere erste Sorge gilt den Armen!" (nachlesen )
Preistraeger Hedwigskath Der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbes 2014 spaltet die Gläubigen des Bistums. Die einen wollen den Innenraum der denkmalgeschützten Hedwigskathedrale erhalten und behutsam sanieren, die anderen wollen die Öffnung („das Loch") zur Unterkirche schließen. Die Innenraumgestaltung wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg durch den Düsseldorfer Architekten Hans Schwippert - trotz der Berliner Mauer - 1963 vollendet. Einzigartig ist die vertikale Raumverbindung des Hauptaltars mit dem Tabernakel in der Unterkirche und dem Kreuz in der Kuppelmitte. Der Altar erhebt sich über den Boden, kommt praktisch aus der Unterkirche, dem Erinnerungsort und öffnet sich für die Feier der Eucharistie der Gemeinde. Diese einzigartige künstlerische Umsetzung der theologischen Bedeutung von Tod und Auferstehung soll praktischen Erwägungen weichen. Bitte machen Sie sich selbst ein Bild - am besten direkt vor Ort oder durch > Informationen zur Theologie, Liturgie und Gestaltung > Information zu den Umbaupläne des Erzbistums > Information der Freunde der Hedwigskathedrale


Wie wird der Berliner Erzbischof gewählt? 

Wahl und Ernennung des Erzbischofs von Berlin sind durch das Kirchenrecht, das Preußische Konkordat von 1929 und die Statuten des Berliner Kathedralkapitels von 1988 geregelt.

Das Metropolitankapitel stellt nach Diskussion und Wahl eine vom Umfang her nicht festgelegte Kandidatenliste auf, die über die Apostolische Nuntiatur beim Heiligen Stuhl eingereicht wird. Ebenso können die Bischöfe des ehemaligen Freistaates Preußen Kandidaten präsentieren. Unter Würdigung dieser Vorschläge erstellt der Heilige Stuhl eine Liste mit drei Kandidaten, die sog. „Terna", aus denen das Kapitel einen zu wählen hat. Wahlberechtigt sind die sechs residierenden und der nichtresidierende Domkapitular.

Mitglieder des Metropolitankapitels
Dompropst
Prälat Ronald Rother

Die residierenden Domkapitulare
Weihbischof Dr. Matthias Heinrich
Prälat Dr. Stefan Dybowski
Prälat Tobias Przytarski, Diözesanadministrator
Domkapitular Msgr. Martin Pietsch
Domkapitular Msgr. Ulrich Bonin

Der nichtresidierende Domkapitular
Msgr. Winfried Onizazuk

Nach erfolgter Wahl wird zunächst der Gewählte gefragt, ob er die Wahl annimmt. Danach fragt das Domkapitel gemäß Preußen-Konkordat bei der Regierung an, ob Bedenken politischer Art gegen den Gewählten bestehen.
Erheben die Landesregierungen keinen Widerspruch, teilt das Domkapitel über die Apostolische Nuntiatur dem Heiligen Stuhl die Wahl, den Namen des Gewählten und die Antwort der Landesregierungen mit. Darauf erfolgt die päpstliche Ernennung des Gewählten zum Erzbischof von Berlin. Die Bekanntgabe erfolgt zeitgleich im Vatikan und in der Berliner Bischofskirche, der St. Hedwigs-Kathedrale in der Regel an einem Werktag um 12.00 Uhr.

Kardinal Woelki erhält Petition zur Reform
Wo Glauben Raum gewinnt"

KNA vom 31. Januar 2014 - Gregor Krumpholz:  Kardinal Rainer Maria Woelki hat am Freitag eine von mehr als 2.800 Katholiken unterzeichnete Petition" zur Reform des Erzbistums Berlin entgegengenommen. Ein Initiativkreis überreichte ihm die Unterschriften im Erzbischöflichen Ordinariat. Sie wurden seit vergangenem Herbst in Berlin, Brandenburg und Vorpommern gesammelt. Woelki hatte die Reform vor gut einem Jahr eingeleitet.  Die Petition wendet sich vor allem dagegen, die derzeit 105 Kirchengemeinden bis 2020 zu rund 30 Großpfarreien zusammenzulegen. Stattdessen plädieren die Unterzeichner für kooperierende Gemeinschaften von Pfarreien, die in ihrem gegenwärtigen kirchenrechtlichen und finanziellen Status verbleiben.

Als Vertreter der Initiativgruppe sagte der frühere Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, die Unterstützer der Petition teilten "die Sorge, wie trotz des zunehmenden Priestermangels die Pastoral im Erzbistum lebendig bleiben kann". Allerdings fragten sie sich, ob dies durch die Umstrukturierungen gelingen könne. Die meisten Katholiken erlebten die Kirche in ihren Gemeinden. Die bereits vor zehn Jahren erfolgten Gemeindefusionen hätten dazu geführt, dass das Erzbistum "nicht wenige Menschen dabei verloren" habe.
An dem Treffen nahm auch der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse teil, der ebenfalls dem ZdK angehört. Er erklärte, es gehe den Kritikern um eine andere Vorstellung über "Weg und Ergebnis" des Reformprozesses. Dieser müsse von den Erfordernissen der Gemeinden ausgehen, "nicht von der Zahl der zur Verfügung stehenden Priester".  
> KNA-Nachricht komplett lesen – Pastorale Leitlinien hier


Rückmeldung zum Familien-Fragebogen im Erzbistum

Pressemeldung vom 30. Januar 2014:
Unter dem Titel „Papst Franziskus bittet um Mithilfe" hat das Dezernat Seelsorge im Erzbischöflichen Ordinariat Berlin eine Auswahl von Rückmeldungen aus dem Erzbistum Berlin zusammen gestellt. Sie zeige „die Suchbewegung der Gläubigen, ihre Lebens- und Glaubenserfahrung", sei aber keine „qualitative Studie". Mehr als 700 Rückmeldungen hatten die Autorinnen Ute Eberl und Barbara Tieves ausgewertet. In fast allen finde sich Kritik „an der abgehobenen und weltfremden Sprache", aber auch Dank für die „Beteiligung der Basis". Der Text ist erschienen in den „Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", einer Zeitschrift für in der Seelsorge Tätige - sieben Seiten, die sich lohnen zu lesen

  • Entschließung des Diözesanrates im Erzbistum Berlin im Rahmen der Konsultation zur Vorbereitung der 3.außerordentlichen Vollversammlung der Römischen Bischofssynode 2014 (zur Vollversammlung, Stralsund November 2013) „Die Pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung" > Dokument lesen
  • Aktivitäten aus Bistümern und Verbänden zum Fragebogen der Bischofssynode - Liste hier
  • Mehr als 34 000 Antworten auf die vatikanische Umfrage zu Ehe und Familie kann die katholische Kirche in Österreich verzeichnen. Beitrag in „Die Tagespost" vom 23.01.14 > lesen

Papst Franziskus hat für 2014 eine außerordentliche Bischofssynode zum Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung" einberufen. Dabei soll auch über den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen gesprochen werden. Zur Vorbereitung der Synode möchte Papst Franziskus auch die Gläubigen beteiligen. Er hat die Bischöfe aufgefordert, die damit verbundenen Fragen an die Gemeinden weiterzugeben. Auch Kardinal Woelki hat das veranlasst > Fragebogen


Kontaktmöglichkeiten bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch im kirchlichen Raum

Wenn Sie selbst Opfer von sexuellem Missbrauch im Raum der katholischen Kirche wurden bzw. den Aufklärungsprozess unterstützen können, stehen Ihnen die Beauftragten für Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen durch Kleriker, Ordensangehörige oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erzbistum Berlin als Ansprechpartner zur Verfügung:

Sigrid Rogge – Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Ahornallee 33, 14050 Berlin,  Tel.: (030) 2 04 54 83-26 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Pater Josef Schulte OFM – Seelsorger,
Ludwigkirchplatz 10, 10719 Berlin, Tel.: (030) 88 59 59-21 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Informationen zu Prävention und Intervention finden Sie hier


 

Arbeitskreis „Alternativen zum Pastoralplan 2020" abgesagt
Das Arbeitskreistreffen, um Alternativen bzw. Verbesserungsvorschläge zum Plan 2020 „Wo Glauben Raum gewinnt" zu entwickeln wurde abgesagt.
Der Arbeitskreis wollte sich zum ersten Mal am 24. August 2013 treffen. > Einladung und Anliegen 
Da eine Diskussion von Alternativen zum Pastoralplan 2020 überflüssig seien und die Eckdaten bereits festgelegt sind, stünden andere Lösungsmöglichkeiten nicht zur Debatte. > Absage

Herzliche Einladung zur Veranstaltung mit Prof. Dr. Paul Zulehner (Wien) „Unterwegs zu einer neuen Kirchengestalt" am Samstag, den 21. September 2013 von 10.00 bis 15.00 Uhr in den Gemeindesaal Hl. Familie, Wichertstraße 23, Berlin > Einladung

Theologischer Gemeindetag zum Thema: „Wie der Hirte zu den Schafen kommt – Die Bedeutung der Kirche vor Ort" mit Prof. Dr. Wolfgang Beinert, em. Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte in Regensburg > Bericht KNA  > Vortrag  


Regionalveranstaltung in Michendorf am 23. April 2013

Der Saal im Gemeindehaus St. Georg, war gut gefüllt. Von Luckenwalde bis Rathenow waren engagierte Gemeindemitglieder der Einladung zur Regionalveranstaltung gefolgt. Die Mitarbeiter der Stabsstelle im Ordinariat informierten über das Anliegen und die geplante Zeitschiene. Aktuell werden Gespräche vor Ort geführt und Fragen gesammelt. Auch eine Gruppe aus Peter und Paul diskutierte miteinander und formulierte Fragen und Forderungen an den Steuerkreis, wie z.B.: Wie soll das pastorale Konzept aussehen? Was beinhaltet die Kooperation und Vernetzung der Gemeinden, Institutionen und Verbände konkret? Wie gelingt es, dass kleine Gemeinden geistliche Knotenpunkte für Gläubige bleiben? Wie geht der Entscheiderkreis mit Vorschlägen der Basis um? Wie ist die finanzielle Absicherung der Gemeinden gewährleistet? Wird die Bistumsleitung den Laien mehr pastorale Verantwortung übergeben? Werden zukünftig wieder Gottesdiensthelfer, verheiratete Diakone, Gemeinde- und Pastoralreferenten für Wortgottesdienste mit Schriftauslegung und Kommunionausteilung zugelassen? Wie werden die positiven Erfahrungen des Konzils für die Gegenwart genutzt?

Aktionismus ist nicht angebracht. Es gibt kein fertiges Konzept, viele Fragen können noch nicht beantwortet werden. Dennoch sollten wir bald ins Gespräch kommen, etwa in Gruppen und Kreisen, später auch in einer Gemeindeversammlung. Im September 2013 wird es pastorale Leitlinien geben, damit geht der Prozess in eine konkretere Phase. Trauen wir den neuen Wegen und stellen wir uns - Priester und Laien - der gemeinsamen Verantwortung! > weitere Informationen


Im Jahr 2020 wird es im Erzbistum Berlin nunmehr rund 30 Pfarrgemeinden geben. Diese Zielzahl nannte Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Rahmen einer ersten Auftaktveranstaltung zum Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt", den der Erzbischof im Advent mit einem Hirtenbrief angestoßen hatte. Rund 170 Priester und Diakone aus dem ganzen Erzbistum Berlin waren dazu Mitte Januar 2013 in die Katholische Akademie gekommen; weitere Veranstaltungen für die pastoralen Mitarbeiter, den Diözesanrat und Diözesanpastoralrat sowie für die Verwaltung des Erzbistums sind vorgesehen. In den ersten vier Jahren sollen sich die bestehenden Pfarrgemeinden, Einrichtungen und sonstigen Orte des Glaubens zu einem pastoralen Raum zusammen finden. Der Zusammenschluss zu großen Pfarreien erfolgt danach.
> Mitteilung komplett lesen
> Auftaktpapier „Zum Verständnis der Entwicklung der Pastoralen Räume im Erzbistum Berlin"