ST. PETER UND PAUL

Katholische Kirchengemeinde Potsdam

Statistik 2016 für St. Peter und Paul und Maria Meeresstern

(zum Vergleich Vorjahr)
Taufen in der Pfarrei:  49 davon 4 Erwachsene  (39/2) und 34 Kinder aus der eigenen Gemeinde, 15 aus Fremdgemeinden
Katholische Trauungen in der Pfarrei:  25 (18)
7 Paare aus der eigenen Gemeinde (4) und 18 Paare von auswärts (14)
Kirchliche Beerdigungen und Beisetzungen: 28 (27)
Zahl der Erstkommunionen:  44 Kinder in Potsdam (56 in Potsdam, 10 in Werder)
Zahl der Firmungen:  32 Jugendliche und Erwachsene
Kirchenaustritte: 32 (79)
Wiederaufnahme in die Katholische Kirche: 2 (4)
Zahl der Gemeindemitglieder: 7.233 (6.841)

 

 

Pożegnanie Witold Wójcik – Benvenuto Andrea Ciglia

priester cigliaWojcik Witold neu2Pfingsten 2015 wurden die Diakone Witold Wójcik und Andrea Ciglia zu Priestern geweiht.

Witold Wójcik, der 1978 in Rzeszow (Polen) geboren wurde, kam als Neupriester nach Potsdam zurück. In St. Antonius war er bereits als Praktikant und Diakon  tätig. Ab September wird er nach Hoppenwalde (Dekanat Vorpommern) versetzt. Die gemeinsame Zeit war leider sehr kurz, doch seine ermunternden Worte werden in guter Erinnerung bleiben. 

Wir wünschen Ihnen, lieber Kaplan Witold Wójcik, Gottes reichen Segen für Ihren Dienst. Bleiben Sie uns weiterhin verbunden.

Sein Nachfolger wird ab 1.9.2016 Kaplan Andrea Ciglia. Er ist Jahrgang 1981 und wurde in Pescara (Italien) geboren. Nach seiner Priesterweihe war er Kaplan in St. Bonifatius. Aus Kreuzberg hört man viel Gutes über ihn. Wir sind erleichtert und dankbar über die Ernennung und freuen uns auf sein Kommen.Die Pfarrgem

 

Modellprojekt „Ehrenamt im Aufbruch"

Die Pfarrgemeinden unseres zukünftigen Pastoralen Raumes Potsdam, Babelsberg, Michendorf haben sich gemeinsam für die Teilnahme am Projekt "Ehrenamt im Aufbruch" des Erzbistums Berlin beworben. Von 12 Pfarrgemeinden und Pastoralen Räumen, die sich beworben haben, sind zwei zur Teilnahme ausgewählt worden. Wir sind dabei! Nach den Sommerferien werden Pastoraltheologen der Universität Bochum mit uns gemeinsam Wege und Methoden zur Stärkung des Ehrenamtes in unseren Gemeinden erarbeiten. > weitere Informationen


Kinderkirchenfuehrer TitelGemeindefest zum Patronatsfest Peter und Paul

Beim diesjährigen Gemeindefest wurde der neue "Kinderkirchenführer" für Kinder im Grundschulalter zum Entdecken und Ausmalen vorgestellt und ausgegeben. Das Heft und die passenden Stifte dazu können ab sofort bei den Kirchenwächtern kostenlos erbeten werden.

 

 

Statistik 2015 für St. Peter und Paul und Maria Meeresstern

Taufen in der Pfarrei:
2 Erwachsene und 37 Kinder (25 Kinder aus der eigenen Gemeinde, 12 aus Fremdgemeinden)
Katholische Trauungen in der Pfarrei:
18 (4 Paare aus der eigenen Gemeinde, 14 Paare von auswärts)
Kirchliche Beerdigungen und Beisetzungen: 27
Zahl der Erstkommunionen:
66 Kindern (56 Kinder in Potsdam, 10 Kinder in Werder)
Zahl der Firmungen:
36 Jugendliche und Erwachsene
Kirchenaustritte: 79
Wiederaufnahme in die Katholische Kirche: 4

Zahl der Gemeindemitglieder: 6.841

 

Kunstaktion „Before I die" – „Bevor ich sterbe möchte ich..."

Globales Kunstprojekt im öffentlichen Raum

151030 Before I die PotsdamDie Gemeinde St. Peter und Paul beteiligt sich vom Freitag, 30. Oktober 2015 bis Montag, 9. November 2015 am internationalen Kunstprojekt „Before I die" und lädt vor der Propsteikirche Menschen dazu ein, ihr Leben zu reflektieren und ihre persönlichen Wünsche auszudrücken (Bildergalerie). Dabei kann man den Satzanfang „Bevor ich sterbe möchte ich ..." auf öffentlichen Tafelwänden im Vorübergehen vervollständigen und seine Sehnsüchte so mit anderen Passanten teilen. Die Kunstaktion wurde von der Künstlerin Candy Chang auf einem verlassenen Haus in New Orleans begonnen, nachdem sie jemanden, den sie liebte, verloren hat.

In vielen anderen Städten und Ländern haben seitdem Menschen dieses Projekt realisiert. Insgesamt sind bisher über 500 Tafelwände in mehr als 70 Ländern in 35 verschiedenen Sprachen gefüllt worden. > Einblick 

 

Information zur Unterbringung von Flüchtlingen in Privatwohnungen

Im Land Brandenburg gibt es für die Unterbringung von Flüchtlingen in privatem Wohnraum keinen zentralen Ansprechpartner auf Landesebene. Entsprechend der Verwaltungsstruktur in einem Flächenland ist in Brandenburg der jeweilige Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig, sobald diese die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes verlassen haben. Regelmäßig werden die Asylsuchenden dann vom Landkreis/der kreisfreien Stadt zunächst in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht, im Anschluss ist aber in der Regel eine Unterbringung in Wohnungen bzw. eine Anmietung von Wohnungen durch die Flüchtlinge selbst möglich und oftmals auch sehr erwünscht. Eine allgemeine Handreichung/Broschüre für Brandenburg, die wir Ihnen übermitteln könnten, gibt es wegen der unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Landkreisen bedauerlicherweise nicht.

Falls Sie in Ihren Kirchengemeinden Angebote für Wohnraum für Asylsuchende machen können, sollten Sie sich daher direkt an die im jeweiligen Landkreis/der kreisfreien Stadt zuständige Behörde (regelmäßig das Sozialamt) wenden. Ggf. ist es auch empfehlenswert, dort zunächst den aktuellen Bedarf sowie auch den verfahrensmäßigen Umgang des Landkreises mit privaten Wohnungsangeboten für Flüchtlinge zu erfragen. Hinsichtlich der Rahmenbedingungen für die Wohnungen (Größe/Anzahl der Personen; max. Miete) im Fall der Übernahme der Unterbringungskosten durch die öffentliche Hand lassen sich keine festen Zahlen nennen, auch dies ist jeweils mit der zuständigen Behörde abzustimmen.

Einige allgemeine, nicht Brandenburg-spezifische Hinweise zur Vermietung privaten Wohnraums an Flüchtlinge finden Sie im Auszug aus der Handreichung von Pro Asyl "Flüchtlinge privat aufnehmen - wie geht das?".

 

Zum Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel

Der libanesische Erzbischof Dr. Flavien Joseph Melki vom syrisch-katholischen Patriarchat in Beirut feierte mit uns das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel in der Propsteikirche und am Sonntag in Werder die Wallfahrtsmesse. Anschließend hielt der Erzbischof einen Vortrag über die Christen im Libanon und die Flüchtlinge aus Syrien, die dort Aufnahme gefunden haben. Der Erzbischof gehört der mit Rom unierten syrisch-katholischen Kirche von Antiochien an. Bereits 2013 besuchte er unsere Gemeinde und sang das Vaterunser in aramäischer Sprache. Seine Predigt in der Wallfahrtsmesse zum Nachlesen > hier

Melki Beirut

Segnung des neuen Boni-Busses P-AX 722 

Am Sonntag, den 2. August wird nach der 10-Uhr-Messe der Boni-Bus mit dem Nummernschild: P-AX 722 gesegnet. Das P-AX bedeutet Frieden und 722 nimmt Bezug auf das Gründungsjahr unserer Gemeinde 1722. Der Bus wird - wie bereits sein Vorgänger - für die Gemeinde und ihre Gruppen, für die RKW, die Sakramententage, die Pfadfinder sowie für Fahrten nach Weißrussland eingesetzt.

Boni-Bus Vergabe 3-2015 Berlin Potsdam

Das Bonifatiuswerk unterstützt Kirchengemeinden und Institutionen beim Kauf von Fahrzeugen logo bonifatiuswerkund zwar in Regionen in Deutschland mit einem Katholikenanteil von bis zu 20 Prozent. Dabei übernimmt das Bonifatiuswerk zwei Drittel der Kaufsumme eines BONI-Busses. > Was tut das Bonifatiuswerk

Primizfeier von Kaplan Harwardt

Am Sonntag, den 19. Juli feierte der aus unserer Gemeinde stammende Neupriester, Kaplan Sebastian Harwardt, seine Heimatprimiz in der Propsteikirche. Die Heilige Messe wurde mit einem musikalischen Programm festlich umrahmt. Es spielten das Hornquartett der Potsdamer Musikschule und das Bläserquintett der Bundeswehr sowie unser Kirchenmusiker Andreas Zacher an der Orgel. Die eucharistische Dankandacht mit persönlichen Primizsegen feierte Kaplan Harwardt, um 15.00 Uhr, in St. Antonius-Babelsberg. In Werder wird er am Sonntag, den 26. Juli um 10.00 Uhr, die Primizmesse mit anschließendem Primizsegen feiern.

PrimizHarwardt 150719

 

Dekanatstag 2015 am Pfingsmontag in der BUGA-Stadt Brandenburg a.d.H.

Der diesjährige Dekanatstag der Dekanate Potsdam-Luckenwalde und Brandenburg findet am Pfingstmontag in Brandenburg an der Havel statt. Die Heilige Messe feiern wir um 10.00 Uhr im Paulikloster, das mit dem Pfarrgelände von der katholischen Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit benachbart ist.

Marienfigur BrandenburgDas im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte ehemalige Dominikanerkloster und die Kirche St. Pauli wurden in den vergangenen Jahren aufwendig saniert und für eine nachhaltige öffentliche Nutzung umgebaut. Es beherbergt heute das Archäologische Landesmuseum Brandenburg.

Im Anschluss an die Messe gibt es einen Mittagsimbiss und verschiedene Nachmittagsangebote für Große und Kleine auf dem Pfarrgelände > Programm. Außerdem wird eine einstündige Schifffahrt entlang dem BUGA-Gelände angeboten. Die Wiege der Mark Brandenburg mit seinen romantischen Seiten kann der Besucher von der Havel aus so am besten erfahren.  

Anfahrtsbeschreibung und Karte > hier

BUGA2015 Logo LR 4CDie BUGA 2015 Havelregion erstreckt sich über 80 km Länge, zwei Bundesländer und fünf Standorte mit neun Ausstellungsbereichen. Das ist an einem Tag definitiv nicht zu schaffen.  Tipp: Nicht mehr als zwei Orte bei einem Besuch einplanen und wieder kommen. Mit der Eintrittskarte können alle BUGA-Standorte einmalig zu frei wählbaren Terminen bis 11.10.15 besucht werden.
> weitere Informationen vom Veranstalter
> regelmäßige Angebote von Kirche und BUGA

 

Statistik 2014 für St. Peter und Paul und Maria Meeresstern

Taufen in der Pfarrei: 2 Erwachsene und 38 Kinder (davon 10 auswärtige Kindertaufen von Kinder der Gemeinde)
Katholische Trauungen in der Pfarrei: 17
Kirchliche Beerdigungen und Beisetzungen: 24
Zahl der Erstkommunionen: 48 Kindern und 3 Erwachsene
Zahl der Firmungen: 45 Jugendliche und 3 Erwachsene
Kirchenaustritte: 135
Wiederaufnahme in die Katholische Kirche: 5
Zahl der Gemeindemitglieder: 6.626

Propst Müller ab März 2014 auch für St. Antonius und St. Cäcilia zuständig

Mit Dekret vom 27.01.2014 hat unser Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki Propst Dekan Müller zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben ab dem 01.03.2014 zum Pfarradministrator der Pfarreien St. Antonius, Potsdam-Babelsberg, und St. Cäcilia, Michendorf, im Dekanat Potsdam-Luckenwalde ernannt.
Nach dem Wechsel von Pfarrer Matthias Patzelt nach Brandenburg/Havel ist im September 2014 Pfarrvikar Christoph Karlson ins Pfarrhaus von St. Antonius eingezogen.  Er ist für die Seelsorge an der Marienschule Potsdam verantwortlich und hält Gottesdienste in den Gemeinden Potsdams und Michendorfs.


Informationsabend zur Prävention von sexualisierter Gewalt

In den letzten Jahren ist sehr schmerzhaft deutlich geworden, dass Kinder und Jugendliche auch in kirchlichen Einrichtungen sexuellem Missbrauch ausgesetzt waren. Die Deutsche Bischofskonferenz hat darauf mit verschärften Leitlinien zum Umgang mit Verdacht, dem Willen zur Aufarbeitung und einer Rahmenordnung zur Prävention reagiert. Was steckt genau dahinter und was konkret kann eine Gemeinde tun, um Kinder und Jugendliche möglichst wirksam vor sexualisierter Gewalt zu schützen? Diese Aspekte und Fragen standen im Mittelpunkt eines Informationsabend im April 2014 mit Burkhard Rooß, Präventionsbeauftragter des Erzbistums Berlin.


Stellungnahme zum Missbrauchsfall im Jahr 1997 in unserer Gemeinde

„Durch die Medien haben Sie sicher von dem oben genannten Missbrauchsfall in unserer Gemeinde erfahren. Das Geschehene ist für uns unfassbar. Wir teilen Ihr Entsetzen und Ihre Verunsicherung. Bis heute sind auch wir nur durch die Presse über die neuen Fakten informiert. Das Erzbistum Berlin hat Fehler zugegeben, und der Fall wird neu aufgenommen. Die Sachlage verhält sich weitgehend so, wie sie in der Presse dargestellt wird. Wenn Sie Hilfe benötigen oder das Gespräch suchen, wenden Sie sich bitte an die Seelsorger. Gegebenenfalls können diese Kontakt zu den Missbrauchsbeauftragten der Diözese herstellen." Propst Klaus-Günter Müller und Kaplan David Hassenforder

 

Grusswort zur Restauration der Mondsichelmadonna von Klemens Thamm

Als Franz Thamm, mein Urgroßvater, im Jahre 1880 in Bad Landeck in Schlesien die Madonna mit dem Kind für St. Peter und Paul in Potsdam schuf, konnte sich niemand vorstellen, in welchen künftigen Wechselfällen der Geschichte sein Marienbild Menschen Trost und Hoffnung geben sollte.

Thamm

In seiner Figur der Mutter mit dem Kind finden sich nicht nur Bildelemente einer langen, auf biblischen Quellen beruhenden künstlerischen Tradition, die für den Historismus stilprägend war. Ihm lag als einfachem Bauernbuben, der von einer schlichten und unmittelbaren Volksfrömmigkeit geprägt war, eine Vorstellung des Himmlischen nahe, das unser menschliches Empfinden durch die Schönheit und Feinheit menschlicher Züge ergreift. In der Polychromie seiner Madonna, die ein irdischer Abglanz des reinen göttlichen Lichtes des Kindes ist, das sie auf dem Arm trägt, sucht er einen Glauben zu vermitteln, der nicht nur mit dem Verstand, sondern mit allen Sinnen in der Botschaft Christi in unserer Welt erfahrbar ist.

In zwei Weltkriegen wurden nicht nur die besten menschlichen Gefühle missbraucht, sie wurden auch in der Nachkriegszeit in West und Ost einer technokratischen Welt untergeordnet. Selbst in der Kirche empfanden viele im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert das Monochrome, das Einheitsgrau, als chic und modern.

Aus dieser grauen Tünche, die im Laufe des 20. Jahrhunderts auch die Gestalt der Madonna überzog, ist die vielfarbige Glaubenswelt meines Urgroßvaters Franz Thamm befreit worden durch die Initiative der ganzen Gemeinde und vieler Unterstützer, aber vor allem durch die geschickte Hand der Restauratoren, die durch ihr Können unserer Zeit eine Glaubenstradition wiedergeschenkt haben.

Dass unsere Maria mit dem Kind gerade zum Weihnachtsfest 2013 in ihre Kirche zurückkehrt, um uns das Licht der Welt zu bringen, mag uns als Zufall erscheinen. Ein Zufall war es vielleicht auch, dass man im Jahre 2011 an die Restauration der Figur dachte, ohne den Künstler zu kennen, der sie geschaffen hatte. Im gleichen Jahr befasste ich mich im Zusammenhang mit meinem Urgroßvater auch mit der Madonna von Potsdam, was schließlich zur Wiederentdeckung der Dokumentation in der Chronik der Pfarrei führte. Wir sollten also nicht von Zufall reden, wohl aber von einem glücklichen Zusammentreffen!

In diesem Sinn begrüße ich mit der ganzen Gemeinde, allen Förderern und den Restauratoren unsere Maria in St.Peter und Paul und freue mich, ein wenig zu ihrer Wiederentdeckung beigetragen zu haben. Wenn Sie sich in Ihrer Festtagsfreude hier und heute an Franz Thamm, der die Madonna mit 49 Jahren schuf und vor 111 Jahren starb, erinnern möchten - wer weiß, ob er sich nicht dort und jenseits aller Zeit still darüber freut?

Weihnachten 2013

Klemens Thamm

 

Werkstattbericht vom Mai 2013:
Restauration der Mondsichelmadonna


SAM 1000 webDas Foto zeigt den Zustand der originalen Fassung der Figur nach der Abnahme der graugrünen Gesamt-
übermalung, sowie weiterer, partiell, darunter liegenden Übermalungsbereiche und Oberflächenverschmutzungen. Diese Maßnahmen müssen noch an einigen weiteren Partien der Figur durchgeführt werden. Prroblematisch hierbei ist, dass die Löslichkeit solcher zu entfernender Schicht sehr unterschiedlich ist und sich teilweise von einem Quadratzentimeter zum nächsten ändert. Einige Verschmutzungen müssen bereichsweise mit dem Skalpell abgenommen werden.
Auch der Umfang weiterer Übermalungen ist sehr unterschiedlich, der blaue Mantel der Maria trägt nach derzeitigem Erkenntnisstand zwei weitere blaue Überfassungen, die auf dem Original, aber unter der graugrünen Gesamtüberstreichung liegen.

Die Dauer dieser Maßnahmen kann deshalb sehr schwer eingeschätzt werden, ebenso ist der Zustand der Originaloberfläche und der daraus resultierende Retuscheaufwand noch unklar. Deshalb müssen wir in Bezug auf den Fertigstellungstermin noch um etwas Geduld bitten.

Mail vom 27. Mai 2013  von den Restauratoren Grit Jehmlich und Oliver Wenske